
Verussziit | Neues Land, neues Glück
Zwischen Eintauchen in die Vergangenheit und Blick in die Ferne
📏 117km, ↗ 1110m, ↘ 970m, 🗓️ 10. - 21. August
Geschichtsträchtige Strände
Montagmorgen, Tag fünfundreissig unserer Reise. Nach unserem Frühstück im Zimmer, flechte ich Doris erneut einen Zopf. Unsere Rucksäcke und Ausrüstung lassen wir heute erneut im Zimmer und machen uns auf den Weg an die Küste. Denn heute wollen wir den Östlichsten der fünf Landungsstrände der Operation Overlord in der Normandie besuchen.
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Die Operation Overlord ist der Deckname der Invasion der Alliierten Streitkräfte in der Normandie zwischen "Caen” und “Cherbourg”, welcher am 6. Juni 1944 begann. Dieser Tag kennen sicherlich viele auch als D-Day. Die Operation verteilte sich auf fünf Strände und ist, grob gesagt, die Wendung des Zweiten Weltkrieges. Die Strände “Utah” sowie “Omaha” waren amerikanische Sektoren, wobei die anderen drei Strände “Gold”, “Juno” und “Sword” brittisch-kanadische Sektoren waren.
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Gemütlich spazieren wir dem "Sword-Beach" entlang, beobachten das Treiben der Badegäste und tauchen in die Geschichte dieses Strandes ein. Mit unzähligen Tafeln und alten Bildern entlang des Weges wird die Geschichte erlebbar und ist nicht so trocken wie damals in der Schule. Einige Teile der Bunkeranlagen sind trotz starkem Tourismus noch zu erkennen, bei einem Wohnhaus ist ein Teil eines Bunkers sogar Bestandteil der Fassade. Wir lesen uns durch etliche Tafeln und erfahren viele Details, die wir so bisher noch nicht kannten und uns einen anderen Blick auf die “Operation Overlord” und die dahinter liegende Infrastruktur sowie die Nachschubversorgung gibt.
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Um die ganze Flotte und deren nachrückende Einheiten sowie den Nachschub der Infrastruktur vor den Wellen und der stürmischen See zu sichern, erdachten sich alliierte Strategen einen einfachen und doch wirkungsvollen Plan. Sie schleppten bereits einen Tag nach dem D-Day ausgemusterte Kriegsschiffe von England hierher, um diese dann im elf Meter tiefen Wasser vor der Küste zu versenken, so, dass sie ihre letzte Aufgabe als künstliche Wellenbrecher mit den noch herausragenden Schiffsteilen erfüllen konnten. Die Wracks liegen heute immer noch hier, doch sind diese heute mittlerweile zerfallen und komplett unter Wasser.
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Fasziniert führt uns die Route knapp sechs Kilometer entlang des Strandes ins nächste Dorf. Dort zweigen wir vom Strand ab und nehmen den Bus zurück.

Den Nachmittag verbringen wir am Hafen, flanieren, diskutieren und gönnen uns später am Abend noch etwas vom Take-Away.
Am nächsten Tag starten wir mit gepackten Rucksäcken und nehmen den Bus zu der Station, bei der wir gestern nach unserer Strandtour eingestiegen sind. Denn heute geht's auf gemütlichen acht Kilometern entlang der Küste bis ins übernächste Dorf, von wo wir erneut den Bus nehmen. Unser heutiges Tagesziel ist der berühmteste Strand vom D-Day, der “Omaha Beach", der direkt bei “Colleville-sur-Mer” liegt.
Auf dem Weg dorthin fahren wir an “Juno-” und “Gold-”Beach vorbei. Gerne hätte ich sie auch besichtigt, doch so wie wir unterwegs sind, ist dies für uns zu aufwändig. Zudem ist ja immer noch Hochsaison. Wir beschliessen, bei bleibendem Interesse, diese ein andermal zu besuchen. Doch dann sicherlich ausserhalb der Hochsaison.

Am späteren Nachmittag erreichen wir unser Ziel, steigen aus dem Bus und beziehen unser Zimmer im Nebengebäude eines Restaurants. Nach einer kurzen Erfrischung erkunden wir die Gegend. Wenige Gehminuten von unserer Bleibe entfernt befindet sich das “Overlord Museum”, welches die spannende Geschichte der Operation Overlord im Detail erklärt. Da wir zwei Nächte hier verbringen werden, ist der morgige Tag für die Erkundung des Strandabschnittes, des Museums und des Gedenkfriedhofes vorgesehen.
So streifen wir ums Museum, besichtigen die Kriegsüberreste wie Panzer, Bunker, Panzersperren und vieles weitere. Am Abend, als das Museum geschlossen ist, warten wir, bis die meisten Besucher weg sind und wir anchliessend, direkt neben einer alten Maschinengewehrstellung, an einem Picknicktisch unser Nachtessen kochen können.

Mit offenem Fenster wachen wir kurz vor acht Uhr auf. Ich koche auf unserem Gaskocher achtzehn Deziliter Wasser, um anschliessend daraus Tee aus unserem Vorrat zuzubereiten. Leider haben wir keinen “Alpenkräuter” Tee, welcher Doris morgens am liebsten mag. Deshalb gibt es “Granatapfel” Tee, welcher, wie wir finden, nicht minder gut ist als der Alpenkräuter.
Beim Frühstück besprechen wir, wie lange und wann wir heute was besichtigen möchten. Denn es stehen Museum, Gedenkstätte, Omaha-Beach und die heute partielle Sonnenfinsternis auf dem Plan. Los geht's um Punkt zehn Uhr mit dem Museum. Nach unzähligen Eindrücken verlassen wir, rund zwei Stunden später, dieses wieder und kehren für den Mittagsrast zurück ins Zimmer, um etwas zu essen.

Nach einem Power-Nap besuchen wir die “Normandy American Cemetery", also den Amerikanischen Friedhof der Normandie. Der Eintritt ist frei und gut organisiert. Uns fällt auf, dass hier etwas anders ist als bei sonstigen Sehenswürdigkeiten. Alles ist sauber, aufgeräumt, der Gärtner hat sich hier voll entfaltet und sogar die Toiletten sind von ganz anderem Standard als sonst und zeugen grosser Sauberkeit. Alles erscheint uns ganz und gar anders als sonst an vielen Orten in Frankreich. Wir haben schon fast das Gefühl, dass wir das Land verlassen haben und in einem anderen sind.
Wir spazieren die baumgesäumte Allee entlang und bestaunen ehrfürchtig die über neuntausenddreihundert weissen Steinkreuze unter denen je ein Mensch begraben liegt und seine eigene Geschichte trägt. Die meisten von ihnen waren amerikanische Soldaten, die am D-Day oder an einem der darauffolgenden Kämpfen ihr Leben verloren.

Später erfahren wir noch, welche Infanterie an welchem Strand gelandet ist und welche weiteren militärischen Operationen auf den D-Day in ganz Europa folgten.
Beim Verlassen der Gedenkstätte diskutieren Doris und ich erneut über die offensichtlich andere Art und Weise, wie diese Sehenswürdigkeit auf uns wirkt und was da anders ist, als wir es sonst von Frankreich gewohnt sind.
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Als wir den Soldatenfriedhof oder besser gesagt den “Normandy American Cemetery” verlassen, haben wir das Gefühl, ein Stück USA betreten und wieder verlassen zu haben. Bei einer späteren Recherche bestätigt sich unsere Vermutung. Der Friedhof wird von der unabhängigen US-Behörde ABMC (American Battle Monuments Commission) verwaltet und finanziert - wie auch andere Gedenkstätten in anderen Ländern. Die Franzosen haben den USA das rund siebzig Hektar grosse Gelände dauerhaft, kostenlos und steuerfrei übertragen. Die USA dürfen dort somit schalten und walten, solange sie die Gedenkstätte pflegen. Doch der Boden bleibt weiterhin französisches Staatsgebiet.
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Unser Tagesplan führt uns weiter an den berühmtesten aller D-Day Strände, dem “Omaha Beach”. Wir tauchen ein in die Geschehnisse des frühen Morgens vom 06. Juni 1944, besichtigen das Widerstandsnest Nummer 62. Das ist eines von vielen Nestern entlang den Stränden, das als Verteidigungsanlage diente und auf mehrere Bunker, Geschützstellungen, Gänge sowie Plattformen über den ganzen Hang verteilt ist.

Wir lassen uns Zeit, besichtigen alle Gänge, Bunker, Plattformen und erfahren viele Details. Unten am Strand treffen wir badende Menschen, die ihren Nachmittag hier geniessen. Wir schlendern am Strand entlang, gönnen uns ein Glace und kehren nach einem Rundgang zurück zu unserem Nachtlager, wo wir unser Abendessen kochen.
Später laufen wir erneut Richtung Strand und beobachten oberhalb des Widerstandnest 62 die partielle Sonnenfinsternis. Der Mond verdeckt heute knapp dreiundneunzig Prozent der Sonne und legt so, rund eine Stunde vor dem Sonnenuntergang, eine beinahe unwirkliche, abendliche Stimmung über den Strand, das Meer und die Küste.

Ans Ende der Normandie
Es ist zehn Minuten vor acht Uhr. Der Wecker läutete um sechs Uhr unseren Start in den Tag ein. Unser Plan für die nächsten Tage: die Besichtigung von Mont-Saint-Michel und dann weiter Richtung Bretagne, wie und ob wir dort weiterziehen ist noch offen, doch dazu später mehr.
Heute geht’s zuerst mit dem Bus nach Bayeux und nach einem Zwischenhalt mit dem Zug weiter, direkt nach Avranches. Unsere erste Verbindung fährt kurz nach acht Uhr und die hätten wir beinahe nicht erwischt. Denn wir haben der Fahrerin kein Zeichen zum Halten gegeben, wie sie uns lautstark beim Einsteigen belehrt.
Vierzig Minuten später stehen wir in Bayeux. Hier haben wir zwei Stunden Zeit, um die Stadt zu erkunden, bis die nächste Verbindung fährt. Wir schlendern durch die aufwachende Altstadt, wo mich bei der Bäckerei um die Ecke ein leckeres “pain au chocolat” anlächelt, dem ich nicht widerstehen kann.

In der Altstadt erkunden wir die Kathedrale “Notre-Dame de Bayeux” sowie die vielen Gassen und geniessen die Morgensonne unter einem Ahornbaum, wo mir Doris zeigt, wie man die geflügelten Ahorn-Samen an der Nase befestigen kann - eine Erinnerung aus ihrer Kindheit. Ich versuche dies auch, doch bin ich leider nicht so erfolgreich wie sie. Irgendwann wird es Zeit, um weiterzuziehen, damit wir die Zugverbindung nach Avranches erwischen.

Nach einer zweistündigen Zugfahrt erreichen wir den Bahnhof von Avranches, der etwas ausserhalb und rund hundert Höhenmeter tiefer als das Zentrum liegt. Wir steigen die wenigen Höhenmeter auf, suchen uns einen schattigen Platz in einem Park und snacken. Nebst uns gefällt der Schatten auch den Vögeln und so dauert es nicht lange, bis einer der Vögel sein Geschäft direkt über Doris verrichtet. Doch alles lässt sich ohne Rückstände entfernen und so ziehen wir später weiter, um im nahegelegenen Laden einzukaufen und kurz darauf den Weg zu Corinne am anderen Ende der Stadt - die heutige Gastgeberin für unser Nachtlager - in Angriff zu nehmen.

Am späteren Nachmittag stehen wir vor Corinnes Haus - ein Reihenhaus etwas ausserhalb des Zentrums. Wie abgemacht, sollen wir uns melden, wenn wir vor Ort sind, doch eine Klingel gibt es nicht und das Telefon nimmt auch niemand ab. Irgendwann finden wir in unseren Unterlagen den Schlüsselcode und können den Schlüsseltresor im Vorgarten öffnen, worin sich ihr Hausschlüssel und der der neunzigjährigen Nachbarin befindet, welchen wir doch bitte unbedingt drin lassen sollten.
Ausgehend davon, dass niemand zuhause ist und dennoch etwas verunsichert, stecke ich den Schlüssel ins Schloss ihrer Haustüre, schliesse diese auf und betrete das Haus von Corinne. Zu unserem Erstaunen steht diese erwartungsvoll im Flur und schaut mich an. Verdutzt frage ich, ob sie Corinne sei, worauf sie bejaht und uns herzlich empfängt. Sie zeigt uns ihr Haus und in welchem Zimmer wir schlafen können. Auf unsere Fragen, warum sie keine Klingel habe und ob sie unseren Anruf nicht gehört habe, meint sie lediglich, dass die Klingel defekt sei und sie Telefonanrufe von ausländischen Nummern aus Prinzip nicht abnehme.
Wir richten uns ein, duschen und kochen später in ihrem Garten unser Nachtessen. Sie gesellt sich irgendwann zu uns und wir tauschen uns über unser Unterwegssein, ihr Leben und ihre AirBnB-Erlebnisse aus. Viele Geschichten, die sie uns erzählt, zeigen uns, wie gross ihr Vertrauen ist und wie sie sich arrangiert hat. Sie bereist nicht die Welt, sondern holt die Welt zu sich und erzählt uns, was für merkwürdige und bereichernde Begegnungen sie bereits erlebt hat. Wir vergessen beinahe die Zeit und irgendwann zieht sie sich zurück. Doris und ich gehen kurz vor Sonnenuntergang ebenfalls zurück ins Haus und fallen müde ins Bett.

Heute Morgen gibt’s etwas Seltenes zum Frühstück, worauf ich mich bereits gestern Abend gefreut habe. Corinne bietet uns Butter fürs Frühstück an, welche ich natürlich nicht ablehne und mich trotz verschlafenen Blick riesig freue.
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Da wir unterwegs keine Möglichkeit haben, Nahrungsmittel zu kühlen, bleiben uns, neben Milchprodukten wie beispielsweise Butter, Joghurt, Käse, auch noch viele andere verwehrt. Deshalb freuen wir uns umso mehr, wenn wir die Möglichkeit haben, solche zu konsumieren.
Bezüglich des Frühstücks bin ich mittlerweile von Milchbrötchen auf Vollkornbrot umgestiegen. Das Nutella ist geblieben. Das Frühstück von Doris hat sich bislang noch nicht gewandelt. Sie geniesst jeden Morgen ihr Müesli mit Milch. Die Milch rührt sie dabei jeweils mit etwas Milchpulver und Wasser gekonnt auf ihre Bedürfnisse an.
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Mit gepackten Rucksäcken und nach einer kurzen Verabschiedung von Corinne ziehen wir los, um die einzige Busverbindung von heute in Richtung Mont-Saint-Michel zu erwischen. Mit rund zwanzig Minuten Verspätung trifft der Bus ein, welchem wir mit klarem Zeichen zeigen, dass wir mitreiten wollen.
Der Bus ist auf der rund einstündigen Fahrt gut besetzt. Beim Besucherzentrum, etwa vierzig Gehminuten von Mont-Saint-Michel entfernt, steigen wir aus und werden vom Touristenstrom fast erschlagen. Wir suchen uns ein Plätzchen im Schatten, snacken, rasten und beobachten die Besuchermassen, die entweder zu Fuss oder mit dem lokalen Bus hinaus nach Mont-Saint-Michel fahren.
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Das Örtchen Mont-Saint-Michel ist vor allem für seinen isolierten Standort draussen im Meer bekannt. Es liegt auf einem Felsen, der steil nach oben aus dem Wattenmeer ragt. Ganz oben thront die über tausend Jahre alte ehemalige Abtei, die hoch über der Gegend schon von weither zu sehen ist.
Der uneinnehmbare Ort zeichnet sich auch durch die Gezeiten in Kombination mit den Befestigungen aus. Bei Flut wird die Felsinsel teils komplett vom Meer umspült und dies gleich zweimal am Tag. In Kombination mit der Befestigung hielt dieses so auch den jahrelangen Belagerungen durch die Engländer im hundertjährigen Krieg stand.
Die Bucht, in der Mont-Saint-Michel liegt, hat einen der grössten Tidenhübe Europas - Ebbe-Flut Differenz - von bis zu 14 Meter. Im Schnitt zieht sich das Meer so bei einer Ebbe zwischen zwölf und fünfzehn Kilometer zurück. Bei Springfluten sind es auch schon mal bis zu achtzehn Kilometer.
Die Ebbe legt so eine einzigartige Fläche aus schlammigen und sandigen Oberflächen frei. Obwohl dies atemberaubend ist und zum stundenlangen Spazieren einlädt, stecken tückische und teils unsichtbare Gefahren darin. Denn bei einer rückkehrenden Flut kann diese schneller sein, als die Strecke, die zu Fuss zurückgelegt werden muss. Zudem gibt es Treibsand, der ohne geschultes Auge nicht erkennbar ist.
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Die Abtei und das Örtchen haben wir uns für morgen aufgespart. Denn die nächsten drei Nächte dürfen wir auf einem Bauernhof unser Zelt aufschlagen und haben so genügend Zeit die Umgebung, die Sehenswürdigkeit sowie die Menschenmassen zu bestaunen. Nach einer Stunde Fussmarsch treffen wir etwas ausserhalb von “Beauvoir” beim Bauernhof von Anne und ihrer jungen Familie ein. Vor Ort ist jedoch nur Benôit, ihr Ehemann, anwesend. Er zeigt uns, wo wir unser Nachtlager aufschlagen dürfen. Wir richten uns ein, begrüssen Vasco, ihr Hofhund, mit dem wir morgen noch nähere Bekanntschaft machen werden und kochen uns ein leckeres Pilzrisotto.

Später am Abend schaut auch noch Anne vorbei und plaudert mit uns über die Umgebung und empfiehlt uns das Cidre von einem befreundeten Bauernhof. Wir dürfen in ihrer Küche unsere Wasserreserven auffüllen, denn das Wasser auf dem Hof ist nicht trinkbar. Kurz darauf ziehen wir uns zurück ins Zelt und schlafen bald ein.
Heute Morgen liegt eine dicke Wolkendecke über der Gegend und lässt keinen einzigen Sonnenstrahl zu uns hinab. Der Wetterbericht verspricht heute erst gegen Mittag leichte Auflockerung der Bewölkung. Doch dies interessiert uns nicht weiter, denn wir wollen heute Mont-Saint-Michel mit seiner Abtei besichtigen und da ist uns das Wetter mehr oder weniger egal. Wir haben uns für die Besichtigung den Mittags-Slot gebucht und machen uns kurz nach zehn Uhr gemütlich auf den Weg nach Mont-Saint-Michel. Nach rund dreissig Minuten Fussmarsch erblicken wir von Weitem die unübersehbare Felseninsel. Doch bis zur Insel und der Abtei selbst benötigen wir noch weitere sechzig Minuten.
Auf dem Weg hinaus ins Wattenmeer gesellen sich ab dem Besucherzentrum noch andere Touristen dazu. Es sind einige Wenige, die sich entschieden haben, die Strecke zu Fuss in Angriff zu nehmen, denn die Masse sitzt in den vollgestopften Bussen, die zwischen der Insel und dem Besucherzentrum zirkulieren.

Fünfzehn Minuten vor zwölf Uhr mittags nehmen wir den einzigen Eingang auf die Insel und strömen in die Menschenmassen. Wir steigen zur Abtei hoch, wo wir Punkt zwölf Uhr Einlass erhalten und in die Gänge der Abtei abtauchen.

Der Rundgang führt uns durch Gänge und viele spannende Räumlichkeiten. Zwischendurch erhaschen wir immer wieder einen Blick hinaus aufs Meer, bis wir schliesslich auf einer Terrasse die eindrucksvolle Weite hinaus aufs Meer und landeinwärts geniessen können.

Mittlerweile zeigt sich auch die Sonne etwas und wärmt mit ihren feinen Strahlen. Weiter geht's durch einen Kreuzgang sowie diversen Säulenhallen, die früher unter anderem als Arbeitsräume genutzt wurden. Zwischendurch nehmen wir Platz, warten bis alle Touristen aus dem Saal sind und halten kurz inne, um den Moment zu geniessen. Es gibt hier Kamine oder genauer gesagt Feuerräume von Kaminen, die so gross sind, dass darin sogar ein Kleinwagen problemlos Platz fände.

Nach rund zwei Stunden verlassen wir die Abtei und die Insel, spazieren zurück aufs Festland und machen auf dem Rückweg einen Abstecher in südöstlicher Richtung. Nach rund achtzehn Kilometer zu Fuss gönnen wir uns einen Flammkuchen mit Blick auf die Insel.

Am frühen Abend kehren wir zurück zum Bauernhof und entdecken unterwegs einen Outdoor-Waschsalon sowie einen Baguette-Automaten. Ersteres ist in Frankreich gar nicht so unüblich.
Zurück bei unserem Nachtlager gönnen wir uns eine Outdoor-Dusche im dafür von Benôit extra aufgestellten Duschzelt. Die Handhabe ist einfach: Einen Kessel warmes Wasser - Kaltes geht natürlich auch - im Milchraum holen, einseifen und anschliessend mit einem Messbecher das Wasser über den Körper leeren. Einen Ablauf gibt es nicht, das Zelt ist unten offen und so fliesst das Wasser über das Europalett direkt in den Boden.

Kurz vor unserer Abendtoilette wollen wir noch unsere Wasserreserve auffüllen. Da das Wasser auf dem Hof kein Trinkwasser ist und die Familie heute erst spät nach Hause zurückkehrt und somit die Haustüre verschlossen ist, hat uns Anne gestern gezeigt, wie wir dennoch Trinkwasser bei ihr in der Küche holen können. Über eine alte Holztür gelangen wir in einen alten Holzschuppen, dort fliegt uns erst einmal ein Dutzend Schwalben entgegen, bevor wir die zweite, etwas versteckte Tür in den Abstellraum öffnen können, um anschliessend über eine dritte Tür in den Eingangsbereich des Hauses zu gelangen. Von dort sind es nur noch wenige Meter und einer vierten Türe bis in die Küche, wo wir unsere Wasserreserven auffüllen können. Bei der Rückkehr entdecken wir erstaunt, wie plötzlich Vasco - der Hofhund - uns im Abstellraum anstarrt. Wir bleiben erstarrt stehen und beobachten, wie er auf legale Eindringlinge reagiert.
Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass Anne und Benôit den Hund mitnehmen, doch wie wir aktuell feststellen, ist das nicht so. Er versperrt uns den Weg hinaus in den Holzschopf. Friedlich starrt er uns an und bewegt sich keinen Zentimeter. Auch nicht, als wir auf ihn einreden. Ich will ihn mit meinen Händen dazu bewegen, Platz zu machen, doch er schnappt in die Richtung meiner Hände und zeigt mir damit, dass er sich nicht bewegen lässt.
Damit wir rauskommen und er wieder an seinen Platz im Eingangsbereich geht, hecken wir einen Plan aus. Zuerst locken wir ihn in die Küche und versperren anschliessend die Küchentür. Danach verlässt Doris mit den Wasserflaschen das Haus und läuft auf die andere Seite des Hauses zur verschlossenen Haustüre. Daraufhin öffne ich die Küchentüre und ziehe mich in den Abstellraum zurück, währenddessen lockt Doris Vasco mit Klopfen an die Haustüre. Kurz darauf kehre ich den Eingangsbereich zurück, schliesse die Küchentüre und kehre schnell in den Abstellraum zurück, bevor Vasco begreift, was vor sich geht. Danach kann ich entspannt das Haus über den Holzschopf wieder verlassen. "Mission geglückt”! Wir haben Trinkwasser und Vasco ist wieder in dem Raum, wo er von der Familie zurückgelassen wurde.
Nach einem anstrengenden Tag schlafen wir erschöpft kurz nach Sonnenuntergang ein.
Der Sonntagmorgen startet langsam. Wir frühstücken, geniessen die Morgensonne und lassen uns treiben. Doris lehnt sich zurück und lauscht ihrem Hörbuch, während ich Blog schreibe. Gegen Mittag laufen wir zu Fuss ins Dorf, um dort unser am Vortag gemietetes Tandem abzuholen und die Gegend zu verunsichern. Wir sind beide noch nie Tandem gefahren und lassen uns deshalb überraschen. Nach einer einminütigen Instruktion gehts auch schon los. Zu Beginn sitzt Doris hinten und ich vorne. Die ersten fünfzehn Minuten sind etwas wackelig, doch von Minute zu Minute radeln wir stabiler und wechseln die Plätze.

Entlang eines Flusses, vorbei an Baumalleen über Schotterwege und durch Dörfer radeln wir gute dreiundzwanzig Kilometer bergauf und bergab. Gegen Ende des Nachmittags haben wir dann auch das Anfahren gut im Griff - denn das braucht, wie wir finden, eine gute Koordination - und so fädeln wir uns gekonnt in den Strassenverkehr ein und kehren am späteren Nachmittag zurück zum Fahrradverleih.

Zum Abendessen kochen wir heute nicht selber, sondern gönnen uns ein leckeres Essen beim Afghane ums Eck, unweit vom Fahrradverleih. Später kehren wir zurück zum Bauernhof und lassen den Abend ausklingen.

Abstecher in den Osten der Bretagne
“Schon wieder Montag”, denke ich mir, als ich diese Zeilen schreibe. Bald Halbzeit und die Einstellung zum Tourismus und dem einfachen Unterwegssein hat sich zwischendurch zwar erfüllt, doch nicht ganz so, wie wir uns das erhofft haben. So verlassen wir heute die Normandie und reisen in die östliche Mitte der Bretagne, um dort endgültig zu sortieren und zu entscheiden. Denn in drei Tagen ist Halbzeit unserer Reise und bis dahin haben wir uns Zeit gegeben, die Situation zu ändern, falls sie nicht besser wird.
So geht's heute mit dem Reisebus vom Besucherzentrum von Mont-Saint-Michel nach Rennes. Die Fahrt dauert rund neunzig Minuten und wir kommen kurz nach ein Uhr mittags am Bahnhof in Rennes an.

Vor Ort kaufen wir etwas für unser Mittagessen ein und suchen uns ein schattiges Plätzchen in einem nahegelegenen Park. Dort schreibe ich Blog und Doris recherchiert für das weitere Vorgehen. Am späteren Nachmittag beziehen wir unser preiswertes Zimmer, welches wir zwei Tage zuvor über AirBnB gebucht haben und richten uns ein.
Auch die Recherche am Abend frustriert uns. Irgendwie will es mit der Planung einfach nicht so, wie wir uns das vorstellen. Niedergeschlagen von den ausbleibenden Erfolgserlebnissen bei der Planung, gehen wir spät am Abend ins Bett und hoffen, dass der morgige Tag uns neue Energie bringt.
Der Dienstag startet mit Kaffee und Frühstück. Kurz darauf telefonieren wir mit meiner Schwester. Später schreibe ich noch etwas am Blogbeitrag, während Doris erneut recheriert. Gegen Mittag laufen wir zum nächsten Waschsalon und waschen unsere Kleider.
Dann am Nachmittag legen wir unsere Karten auf den Tisch und stellen fest, dass wir so nicht weitermachen werden. Wir beschliessen die Region komplett zu ändern und vertiefen Ideen, die wir schon länger haben. So planen wir unsere Reise innerhalb von weniger als sechzig Minuten um, kaufen ein neues Interrail, buchen preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten für die nächsten drei Nächte und merken wie uns das neue Hoffnung gibt. Alles darf, nichts muss!
Unser neuer Plan: mit dem Zug diagonal Richtung Nordwesten, quer durch Frankreich bis nach “Metz” und von dort am Folgetag nach Luxemburg in die Hauptstadt. Nach zwei Tagen Sightseeing in der Stadt sowie diversen Detailplanungen soll es dann weitergehen in den Osten des Landes, von wo wir im Müllerthal diverse schöne Wanderrouten erkunden möchten.
Am späteren Nachmittag telefoniere ich noch kurz mit meinen Eltern, worauf wir uns später in der Stadt auf einen kleinen Spaziergang mit anschliessendem, leckerem Abendessen aufmachen.

Auf zu neuen Ufern
Der nächste Tag, ein gewöhnlicher Mittwoch, lässt sich kurz fassen. Wir reisen mit dem Zug über Paris in den Nordosten von Frankreich nach Metz.
Kurz nach halb zehn Uhr fährt unser TGV direkt und ohne Zwischenhalt von Rennes nach Paris. Weniger als zwei Stunden später stehen wir im Südwesten von Paris am Bahnhof "Montparnasse".

Wie oft auf einer Fernreise mit dem Zug durch Frankreich ist Paris der Dreh- und Angelpunkt. So auch bei unserer. Es geht am nordöstlichen Bahnhof “Gare de l'Est" weiter. So müssen wir nun mit der U-Bahn den Bahnhof wechseln und können im nordöstlichen Bahnhof einem sehr talentierten Klavierspieler lauschen, der uns die Wartezeit auf unsere Anschlussverbindung etwas verkürzt.
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Auf über siebzig Bahnhöfen stehen in Frankreich Klaviere, die für die Öffentlichkeit frei zugänglich sind. Die französische Bahngesellschaft SNCF nennt das Projekt “#PianoEnGare” und startete dies 2012 am Bahnhof “Paris Montparnasse". Die Nutzung ist komplett gratis und ist allen Passanten und Reisenden zugänglich. Einzige Regel: das Spielen sollte den Bahnhofsbetrieb und andere Reisende nicht zu stark stören.
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Am frühen Nachmittag steigen wir in den TGV nach Metz-Ville ein, welcher erneut eine Direktverbindung ist und rund neunzig Minuten dauert. Am Ziel in Metz steuern wir auf unser Hotel zu, das direkt am Bahnhof liegt, beziehen unser Zimmer, kochen uns etwas, schreiben Blog bzw. lesen und gehen früh ins Bett.
Voller Tatendrang stehen wir am nächsten Morgen erneut am Bahnhof Metz, um unsere Verbindung nach Luxemburg-Stadt zu nehmen. Bis Thionville klappt die Verbindung top, danach müssen wir auf Ersatzbusse umsteigen, da die Bahnlinie nach Luxemburg-Stadt saniert wird. Zudem müssen wir in unserem Interrail-Pass für Frankreich die Reise etwas umständlich in den Reiseplaner eingeben, um ein gültiges Ticket zu erhalten. Denn ab der Grenze, also auf luxemburgischem Boden, haben wir kein gültiges Ticket mehr. Doch das brauchen wir hier nicht, denn alle öffentlichen Verkehrsmittel sind in Luxemburg komplett kostenlos. Einzige Ausnahme bildet die erste Klasse, da muss ein Ticket gekauft werden.

Wieder suchen wir uns ein schattiges Plätzchen, snacken, recherchieren über die Gepflogenheiten und lernen die ersten luxemburgischen Wörter wie “Moien”, “Äddi” und Doris Lieblingswort “wann ech gelift”. Wir fühlen uns bereits nach wenigen Minuten sehr wohl und freuen uns über unseren Entscheid, hierher gereist zu sein. Das viele Grün, das uns doch so gefehlt hat, die vielen bekannten Wörter und eine Sauberkeit, die im Gegensatz zu Frankreich sofort auffällt.

Später erkunden wir die hiesigen Läden und deren Sortiment, kaufen ein und laufen einen Teil zu Fuss Richtung Hotel. Die letzten Meter nehmen wir dann noch den Bus und machen uns vertraut mit den Fahrplänen - die hier wesentlich einfacher zu lesen sind als noch in Frankreich. So machen wir erste Bekanntschaft mit den kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln.
Den Abend lassen wir im Hotel ausklingen, planen für die nächsten Tage, schreiben Blog und gehen erschöpft und zufrieden ins Bett.
Am Tag darauf frühstücken wir und machen uns auf, um die Stadt zu erkunden sowie eine neue Gaskartusche zu kaufen. Natürlich nutzen wir hierfür die kostenlosen Verkehrsmittel, doch etwas merkwürdig fühlt es sich schon an, ganz ohne Billet einfach einzusteigen.

Am späten Nachmittag besuchen wir das alljährlich, grosse Volksfest in Luxemburg - Die “Schueberfouer”. Auf dem Weg dorthin verdichtet sich die Wolkendecke und bringt tatsächlich Regen mit sich. Das erste Mal auf unserer Reise ziehen wir unsere Regenjacken an, die wir bisher nur als Ballast mitschleppten.

Wir schlendern durchs Gelände und entdecken unzählige Fahrgeschäfte, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Achterbahnen, Geisterbahnen, Wasserbahnen, Essensstände und vieles andere. Ein Amüsiertempel der besonderen Art. Viele Besucher hat es noch nicht, denn gerade erst heute, am 21. August, hat dieses Fest eröffnet und bleibt hier für die nächsten drei Wochen stehen.
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Die Schueberfouer oder auch Schobermesse ist ein grosses Volksfest, welches zurück bis ins vierzehnte Jahrhundert geht und als eine der ältesten und grössten ihrer Art in Europa gilt. Die Veranstaltung dauert von Ende August bis Anfang September, also rund drei Wochen und zieht im Schnitt jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher an.
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Doris Augen leuchten wieder besonders, als sie die Münzautomaten entdeckt. Sie erhält von einem Standbetreiber kostenlose Münzen, um zu spielen. Sie gewinnt sogar einige davon zurück. Doch mit dem Gewinn können nur materielle Dinge erworben werden und kommen so für uns sowieso nicht in Frage, da wir diese ja dann mitschleppen müssen. So verspielen wir diese wieder und ziehen zufrieden weiter.

Am Abend essen wir etwas auf dem Gelände, beobachten die vielen Fahrgeschäfte, ziehen unsere Runden und kehren mit dem Bus zurück ins Hotel, das übrigens etwas ausserhalb von Luxemburg-Stadt liegt, doch mit dem kostenlosen und streng fahrenden öffentlichen Verkehr bestens geeignet für uns.
Nachklang
Das Gefühl, bei jemand komplett Fremden ins Haus zu gehen und seine privaten Räume zu betreten, ist schon etwas Spezielles. Besonders dann, wenn man erwartet, dass diese Person nicht zu Hause ist und dann doch plötzlich im Flur steht. Doch Corinne hat uns herzlich empfangen und das beklemmende Gefühl als Eindringling verschwand so schnell wieder.
Überall diese Touristen! Und wir sind ja auch ein Teil davon. Die teils grossen Menschenmassen sind ja noch das Eine, doch das “Hustle and Bustle” - also die Hektik - die bei den Besuchern und Touristen vorherrscht, irritiert uns. Es fällt uns stark auf, dass sich die Leute nicht einmal mehr im Urlaub oder beim Besichtigen von Sehenswürdigkeiten Zeit nehmen, um diese in aller Ruhe zu erleben. Rein in den Raum, hinaus zur Aussicht, Handy zücken, kurz ein Foto oder Video und dann weiter. Doch das Wichtigste geht dabei oft vergessen: die Umgebung und das Besuchte mit den eigenen Augen wahrzunehmen. Denn so bleibt am Ende nur noch ein Bild oder Video irgendwo auf einer Cloud, das sowieso niemand mehr anschaut und ohne persönlichen Bezug die Bedeutung verliert.
Die Entscheidung, die Region zu ändern, haben wir bewusst bis spätestens zur Hälfte unserer Auszeit hinausgezögert. Denn uns ist es wichtig, nicht sofort bei jedem Impuls diesem nachzugeben. So können wir herausfinden, warum uns die aktuelle Situation nicht passt und woher die Impulse kommen.. Erst wenn die Situation länger besteht und wir merken, an was es liegt, können wir die richtigen Parameter und Hebel ändern, damit wir nicht in eine falsche Richtung steuern oder gar flüchten. Ganz nach dem Motto: "never quit on an impulse”
Beim Verlassen von Frankreich spürten wir eine Art Wehmut, all das Erlebte hinter uns zu lassen. Dies zeigt uns jedoch, dass wir trotz einiger Störfaktoren eine wunderbare Zeit hatten, auf die wir sehr sehr gerne zurückschauen.
Im nächsten Bericht verlassen wir die Stadt Luxemburg, entdecken den Nordosten des Landes - auch bekannt als die luxemburgische kleine Schweiz - und bewandern dort den Geopark Müllerthal.
Bis dahin wunderbare Grüsse von uns✌🏼
Doris & Sascha
